„Gut, dass die Geschäftsführung das jetzt AUCH von einer externen Beratung hört.“ Ein Satz, den ich immer wieder von meinen internen Beraterkollegen höre, wenn es darum geht, der Unternehmensleitung wichtige Hinweise für den Veränderungsprozess zu geben.

In diesem Satz höre ich die Verletzung des „Nicht-gehört-werdens“ oder „Nicht-ernst-genommen-werdens“. Eine Verletzung aus der Annahme und womöglich Erfahrung heraus, dass das Wort einer externen Beratung mehr Gewicht hat, als das eigene – nämlich das einer internen Beratung.

Das Phänomen ist bekannt und es gibt viele Gründe dafür. Und dennoch bleibt eine interne Beratung zurück, die nun mit der externen Person gemeinsam im Change Prozess arbeitet und die erlebt, wie nun das durchgeführt oder beachtet wird, was sie schon lange zuvor angeregt hat.

Wenn ich solch einen Satz höre, bin ich selbst berührt. Distanz zum Kunden fällt mir dann schwer. Auch ich spüre Bedauern und Trauer. Hier stelle ich mir immer wieder die Frage, wie wir im Team erreichen können, dass jeder seinen Platz und seine Wertigkeit hat und dies auch fühlt.

Und was kann ich als externe Beraterin tun, damit langfristig die Empfehlungen meiner internen Kollegen bei der Unternehmensleitung so viel Gewicht erhalten, dass Veränderungsmaßnahmen aus der eigenen Kraft heraus langfristig fortgeführt werden können. Denn eines Tages sollte der Auftrag der externen Beratung ja vorbei sein.

Dankbar und mit herzlichen Grüßen
Ihre
Carole Maleh

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