Wie ein CEO eines Unternehmens eine Kulturentwicklung einleitet, obwohl dies im Konzern entgegen der bisherigen Vorgehens- und Denkweise geht und auch als kaum sinnvoll beurteilt wird.

Eine Story aus eigener Change Management Praxis…

„Wann sind wir wirklich bereit, uns selbst zu ändern und eine Kultur zu schaffen, die es allen Mitarbeitern ermöglicht, mit Freude und Stolz ihre Arbeit zu tun?“, so fragt der CEO eines Standortes eines multinationalen Konzerns. „Wollen wir nur unsere Pflichtaufgabe erfüllen oder wollen wir gestalten?“

„Wir klagen darüber, was uns nicht gefällt. Wir klagen über die anderen und wir schauen nicht auf uns. Wir klagen, wir wollen ändern, doch belassen wir vieles wie gehabt. Wir wollen anders geführt werden, doch führen selbst auf eine Weise, die uns missfällt.“

Unternehmenskulturentwicklung mit klaren und offenen Worten

Wie eine Ohrfeige fühlen sich diese Sätze für manchen an. Gleichzeitig geben sie die Gedanken so vieler Mitarbeiter und Führungskräfte wieder. Endlich offene und klare Worte! So führt der CEO in den Kulturentwicklungsprozess ein. Ein längst überfälliger Schritt für ihn, ist ihm doch die Unternehmenskultur maßgebend für den Erfolg der Strategie, die im Unternehmen zuvor eingeführt wurde.

Strategieumsetzung wie auch Kulturentwicklung sind für ihn sowie dem Top- und Mittel-Management, eng verzahnt.

Dialogkultur: Gemeinsame Werte und unterstützende Strukturen

Sein Ziel ist es, eine Dialogkultur zu etablieren. Werte, wie Miteinander, Transparenz und Offenheit stehen für ihn für den Erfolg des Unternehmens ganz oben auf der Liste.

Für eine Dialogkultur sind dem CEO folgende Prinzipien entscheidend:

  1. Sei offen für Feedback.
  2. Es kann anders kommen, als erwartet.
  3. Stehe zu Deinen Versprechen und mache deutlich, was du tust, um sie einzuhalten.
  4. Geh geplant, achtsam und fokussiert vor.
  5. Nimm die Mitarbeiter mit.

Unterstützende Strukturen und Vorgehensweisen sollen das Leben dieser Werte im Unternehmen ermöglichen.

Hauptinstrument des Kulturwandels: Dialogstrukturen

Kommunikationsstrukturen, Besprechungskultur, Regelbesprechungsabläufe, Projektvergabe- und abwicklung sind nur einige Themen, die im Rahmen der Kulturentwicklung angegangen werden sollen.

Hauptinstrument der Kulturprägung sollen interaktive Besprechungen, Workshops und Konferenzen sein. Nach gewissen Standards entwickelt sollen sie in gleicher Qualität im gesamten Unternehmen durchgeführt werden.

Für den CEO ist klar: Es gibt eine Strategie, die den Bestand des Unternehmens sichern und die Produktionsqualität und -quantität erhöhen soll. Gleichzeitig soll es eine Unternehmenskultur geben, die es den Mitarbeitern ermöglicht, Stolz und Freude für ihre Arbeit zu empfinden.

Ein Prozess des Dialogs beginnt

Über mehrere Prozessstufen werden die Mitarbeiter eingebunden. Erst das Top-Management, dann Kerngruppen und schließlich alle Mitarbeiter. Alle sollen ein klares und vor allem gemeinsames Bild davon haben, was Kultur für sie bedeutet. Wie sich die Kultur derzeit im Unternehmen darstellt. Woran sie zu erkennen ist. Wo sich die Kultur hin entwickeln soll und wie man dies erreichen möchte.

Ein Change Prozess, der seine Zeit braucht…

Und ein CEO der Zukunft! Visionär, strategisch und kommunikationsstark ist es ihm gelungen, entgegen der Tradition im Konzern das Thema Unternehmenskultur aufzugreifen und einen für das Unternehmen innovativen Kulturwandel in die Wege zu leiten.

Dankbar und mit herzlichen Grüßen
Ihre
Carole Maleh

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